intellectual vanities… about close to everything

Archive for February 2007

New AIDS medication ready for clinical trial

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Raltegravir (MK-0518) and Maraviroc ready for clinical trials.

LOS ANGELES, Feb. 28 – UPI reports that two new drugs appear to give patients who are running out of medical options potent weapons against advanced, resistant infection with the virus that causes AIDS.

After years of therapy affected individuals are infected with virus strains that have developed resistance to almost all classes of drugs designed to fight AIDS. “Yet when these patients were given Raltegravir, 61 percent of them were able to reduce viral levels in the blood to undetectable levels,” said Roy Steigbigel, professor of medicine at the State University of New York Stony Brook Health Sciences Center, told United Press International. “That compared to 5 percent of patients with the same background of drugs who did not receive raltegravir.”

Raltegravir the first of a new class of substances, called integrase inhibitors, and is being developed by Merck. In earlier studies, the drug was known as MK-0518. It knocks out one of the three enzymes of the HI virus that is required for viral replication. (So far only drugs to inhibit the other enzymes, protease and reverse transcriptase, have been in use.) hiv-maturhiv.gif

In two phase 3 trials, raltegravir delivered along with the best combination of other drugs available proved clearly superior to the best optimized treatment without raltegravir. Overall, said David Cooper, director of the National Centre in HIV Epidemiology and Clinical Research in Sydney, Australia, 77 percent of the 232 patients in his BENCHMARK-1 trial achieved an undetectable viral load after 16 weeks of treatment, compared with 41 percent of 118 patients who did not receive the experimental drug.

In BENCHMARK-II, the results mirrored Cooper’s trial: 77 percent of 230 patients on raltegravir achieved an undetectable virus, compared with 43 percent of 119 patients on the best available care without raltegravir. When raltegravir was combined with two newly approved agents, the injectable fusion inhibitor enfuvirtide (Fuzeon, also known as T-20) and darunavir (Prezista), about 98 percent of patients were able to reach undetectable virus levels.

Researchers reporting phase 3 trials of Pfizer‘s experimental drug Maraviroc found similar results in similarly designed trials. Pfizer reports, that the results of MOTIVATE I and II showed that about 60 percent of 426 patients taking maraviroc were able to lower viral levels to undetectable compared with less than 30 percent of 209 patients on optimized background treatment.

Maraviroc is, as such, the first CCR5 inhibitor to be tried clinically. CCR5 is one of two receptors used by the virus as gateways into cells, where the virus then begins its replication. Research has determined that undetectable viral levels — although not a cure — slows viral replication to the point where the virus has less chance of mutating and developing resistance to the drugs. There does exist another door lock on the cell surface: the CXCR4 receptor. Some individuals have exclusively CCR5 receptors; others have both CCR5 and CXCR4 receptors. In the maraviroc trials, all the patients had CCR5 receptors.

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These new drugs still require Food and Drug Administration approval before they will be widely available, and for good reason. Whereas integrase is located in the virus exclusively, CCR5 is a natural part of the surface of human cells. Knocking it out has for sure consequences for the interaction of those cells, mostly defendors in the immune system. It takes no effort to imagine, both meds, als all new substances tried in medicine, should kindle not only hope but awareness too, as of the expectable side effects, which are completely unknown so far.


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Written by huehueteotl

February 28, 2007 at 10:34 pm

looking fresh in the morning …

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eye21.jpglooking fresh in the morning is, at the age of twenty, one of the many gifts wasted on youth, at thirty it becomes an effort, at fourty an art, and after this a useless effort… *g

Written by huehueteotl

February 27, 2007 at 9:55 am

gay is the new hetero..

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…and there are really straight men ready to wear something like this in the street, as I notice.

nike-white-gold.png

Written by huehueteotl

February 26, 2007 at 10:56 pm

people do change their mind…

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people change their mind, and men sometimes change theirs for an erection.

penis.png

Written by huehueteotl

February 25, 2007 at 10:19 pm

Casanova

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Josef Rattner: Psychologie und Pathologie des Liebeslebens.

Fischer Taschenbuch Verlag, 1981.

„So bedeutet der Casanova-Mythos eine Möglichkeit männlicher Lebensführung, nämlich: Selbstbestätigung durch die sexuelle Eroberung. Auf der Jagd nach dieser Selbstvergewisserung durch den von Erregung und Hingabe zitternden Leib einer Frau hat Casanova die Schlafzimmer des ganzen Kontinents passiert: er sucht mit unermüdlicher Hartnäckigkeit die Überwindung der Angst durch jede Berührungen zweier Epidermisschichten, die man irrtümlicherweise „Liebe“ nennt. Das sexuelle Abenteuer, das sich so oft als Liebe maskiert, ist nicht so sehr Leidenschaft und wahre Ergriffenheit, wie es die Beteiligten vermeinen: beide Partner in den flüchtigen Begegnungen suchen nicht das Du, sondern das Ich, welches erhöht, beschützt und bewahrt werden. soll. Während in der echten Zuneigung das Ich, „der dunkle Despot“, stirbt und sich auflöst, hat jede Bagatellisierung des Sexus nur den einen Zweck, die Lebensangst zu mindern und das Selbst, welches hinwegschmelzen soll, in seiner starren und unveränderlichen Form zu erhalten. Casanovas Lebenslauf, der so viel emotionelle Erschütterungen kennt, ist eine einzige Ausflucht vor der Liebe. Er hat sich ihr entzogen mit der ganzen Gewandtheit einer spiegelfechterischen Persönlichkeit, mit tausend Entschuldigungen und Manövern, die er selber nicht verstand. Er warf sich dem Sexus so leidenschaftlich in die Arme, weil er in ihm ein Hilfsmittel gegen die Liebe fand… einen Balsam für irgendeine tief sitzende Schwäche oder Gebrechlichkeit: Es ist kein Zweifel dass mit diesem erotischen Fanatismus – wie durch jeden Fanatismus anderer Art – eine persönliche Unsicherheit betäubt werden musste. Wie alle eitlen und ehrgeizigen Menschen muss Casanova in seinem Inneren nicht sehr von sich überzeugt gewesen sein: ist es doch die Art selbstgefälliger und an sich selbst kränkelnder Menschen, mit allen Mitteln anderen zu gefallen, damit sie sich selbst erträglich werden.

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Written by huehueteotl

February 25, 2007 at 5:12 pm

Georges Batailles: Die Tränen des Eros.

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Georges Batailles: Die Tränen des Eros.

Matthes & Seitz Verlag München, 1981

Die Menschen sind diskontinuierliche Wesen (ein Abgrund trennt sie voneinander; jeder stirbt für sich allein: sein Tod betrifft nur ihn). Diese faktische Diskontinuität kann jedoch nicht die fundamentale Kontinuität des Seins unterdrücken: das diskontinuierliche menschliche Wesen lebt seine Diskontinuität bis zum Ende, aber in der Sehnsucht nach seiner fundamentalen Kontinuität.

Die Erotik der Herzen ist unter gewöhnlichen Bedingungen eine Verlängerung der Erotik der Körper. Die Möglichkeit einer Verschmelzung der Herzen enthüllt sich vor allem durch das Leiden, unter Verhältnissen, die sie schwierig, ja mitunter unmöglich machen; so ist die Faszination des Todes bis an den Rand des Mordes und des Selbstmordes bei der allerheftigsten Erotik , die die Herzen zerreißt, stets mit einbegriffen. Ein stilles Glück, bei dem ein Gefühl der Sicherheit dominiert, bedeutet bloß die Besänftigung des langen Leidens, das ihm vorausgegangen ist Der Egoismus zu zweit begründet normalerweise eine neue Form von Diskontinuität des Paares. Die Erotik der Herzen führt dennoch in ihrer Transparenz, jenseits der realen Einsamkeit und am Rande des Todes, ein wunderbares, vollkommen herzzerreißendes Bild von der begehrenswerten Kontinuität des Seins ein. Bei der Erotik der Körper findet eine Vergewaltigung des individuellen Wesens der Partner statt. Diese Vergewaltigung grenzt an den Tod, sie grenzt an den Mord. Das erotische Spiel setzt die Auflösung der für das diskontinuierliche Wesen konstitutiven Elemente, des in sich geschlossenen Wesens voraus. die Entblößung der verborgenen Kanäle beraubt die Partner ihrer isolierten Persönlichkeit, die Verschmelzung präludierend, die dem Hin und her der Wellen gleicht, die sich durchdringen und ineinander verlieren. Die fleischliche Vereinigung ist im Altertum als Analogon der Opferung aufgefasst worden, bei der der männliche Opferer zu einer Art Tötung, das heißt zur Entblößung des weiblichen Opfers schritt. Bei der gewöhnlichen Form der Erotik der Körper besteht das Spiel des männlichen Partners darin an dieser Aufgelöstheit des Opfers, die er bewirkt hat, teilzuhaben… Die Erotik der Körper leitet weder den endgültigen Bruch der Diskontinuität ein, der der individuelle Tod ist, noch die Augenblicke völliger – realer – Kontinuität, die die Fortpflanzung (Vermehrung) der diskontinuierlichen Wesen begründen, sondern sie führt die, die sich auf sie einlassen , in die Richtung des Todes, in eine Richtung, in der der Tod mit der im Spiel der Organe und Körper gegebenen Kontinuität verbunden ist.“

Written by huehueteotl

February 25, 2007 at 4:44 pm

orchid

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Written by huehueteotl

February 24, 2007 at 3:54 pm